Volley Fricktal 2 steigt in die 2. Liga auf

Am Ende wars eine perfekte Saison Nur ein Spiel verlor das Team Volley Fricktal 2 In der Saison 16/17. Trotz dieser Niederlage kann man von einer perfekten Saison reden – denn Anfang Herbst war noch unklar, ob die Mannschaft überhaupt genügend Spielerinnen haben würde. FRICKTAL. Nach dem tragischen Todesfall von Walè Frangi im Mai 2016 stand das Team Volley Fricktal 2 kurz vor dem Aus. Das junge Team verlor den Trainer, Coach und vor allem den Mann, der die ganze Mannschaft zusammenhielt. Lange war es unklar, wie und ob es überhaupt weiter gehen könne. Weil einige Spielerinnen in die erste Mannschaft wechselten, waren nur noch neun Spielerinnen übrig, wovon Libera Nora Likovic bis Dezember noch als verletzt galt. Und auch die Position des Trainers war vakant, mit Silvan John blieb der Assistenz-Coach dem Team aber erhalten. Starke Reaktion auf die Rückrunde hin Die Vorzeichen standen schlecht, doch kurz vor Beginn der Saison entwickelte sich alles so, dass die Mannschaft bestehen konnte. Es wurde gekämpft und die Mannschaft hielt zusammen – auch im Hinblick darauf, Walè Frangis Arbeit in Ehren zu halten. Mike Moor, NLB-Spieler von Laufenburg-Kaisten, übernahm zusammen mit Silvan John das Traineramt und schuf eine starke Mannschaft. Clara Bürge und Lisa Haag kamen noch zum Team hinzu, zudem konnte Nora Likovic doch schon ab dem ersten Saisonspiel mittun. Und die Saison hätte nicht erfolgreicher verlaufen können. 17 Siege stehen gegenüber einer Niederlage, sechs Punkte Vorsprung hatten sie am Ende gegenüber dem Zweitplatzierten Mellingen. Dieses Team war es übrigens, gegen welches die einzige Niederlage eingesteckt werden musste. Zu Beginn der Saison harzte es noch etwas im eigenen Spiel. Das Zusammenspiel klappte noch nicht ganz nahtlos, so wurden in der Vorrunde auch 13 Sätze abgegeben. In der Rückrunde klappte das schon viel besser. Nur fünf Sätze konnten die gegnerischen Teams erringen. Bildlegende: Die Freunde nach dem Aufstieg ist beim Team gross. (Foto: zVg) Text: Melanie Kägi